Ladesäulen in Österreich, Deutschland und der Schweiz

So viele Ladesäulen gibt es in Österreich und Umgebung

Durch die zunehmende Verbreitung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen entsteht ein immer größer werdender Versorgungsbedarf mittels E-Tankstellen. Sobald du dir ein Elektrofahrzeug zulegst, solltest du eine Möglichkeit haben, dein Auto zuhause aufzuladen – zumindest über eine Steckdose. Doch auch das Aufladen an öffentlichen E-Tankstellen, welche von eigenen Unternehmen oder Betreiberverbünden betrieben werden und gegen Bezahlung oder kostenlos benutzt werden können, spielt einen essenziellen Bestandteil der Versorgungssicherheit von elektrischen Fahrzeugen. Wie du immer die nächstgelegene Ladestation für dein E-Auto findest, zeigen wir dir in diesem Artikel. 

Öffentliche Ladesäule

Ladestandort, Ladestation und Ladepunkt – was ist der Unterschied?

Der Ladestandort ist der Ort, an dem es die Möglichkeit gibt, dein E-Auto zu laden. Dort stehen eine oder mehrere Ladestationen – Ladesäulen oder Wallboxen – zur Verfügung. Glücklicherweise wird die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stetig weiter ausgebaut. Mittlerweile musst du zumindest im DACH-Raum, auch bei längeren Fahrten keine Sorge haben, denn dein Auto kann auch unterwegs aufgeladen werden.

An jeder Ladestation gibt es einzelne Kabel und Buchsen – die Ladepunkte. Pro Ladepunkt kann in derselben Zeit ein E-Auto laden. Eine Ladestation kann aber mehrere Ladepunkte verfügen. An einem Ladepunkt können eine oder auch mehrere unterschiedliche Ladesteckdosen bzw. Ladekupplungen vorhanden sein. Man unterscheidet dabei Normalladepunkte und Schnellladepunkte.

Das dichte Netz der E-Ladestationen

Das Netz der E-Ladestationen in der EU wird laufend dichter. Bereits 479.500 öffentlich zugängliche E-Ladepunkte gibt es in der EU. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es über 40.000 Ladestandorte. Genauer gesagt 33.312 in Deutschland, 7.510 in Österreich und 3.086 in der Schweiz. Bei diesen Ladestandorten gibt es über 130.000 Ladepunkte. Die meisten – 100.790 befinden sich in Deutschland, 21.670 in Österreich und 10.776 in der Schweiz.

Insgesamt liegt Österreich mit 197 E-Ladepunkten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in der EU an sechster Stelle. Österreich hat im Verhältnis zur Bevölkerungszahl fast doppelt so viele öffentliche E-Ladepunkte wie Deutschland (102) und der EU-Schnitt (107), wie eine Analyse zeigt.

Das Laden der Elektrofahrzeuge über E-Tankstellen

Gleich wie bei gewöhnlichen Tankstellen gibt es auch bei Ladestationen unterschiedliche Betreiber. Im Bundesverband der Elektromobilität Österreich (BEÖ) haben sich elf Strom- und Energieversorger – wie z.B. die Burgenland Energie, die Salzburg AG und weitere – zusammengeschlossen: Mindestens alle 30 km steht eine Ladesäule zur Verfügung.

Um dein E-Auto aufzuladen, musst du dich entweder über eine App, eine Ladekarte oder im Online-Portal anmelden, um dein Fahrzeug an der Ladestation zu identifizieren. Danach kannst du die Abdeckung öffnen (beim Verbrenner wäre das der Tankdeckel) und dein Auto mit dem Kabel an der Ladestation anschließen und den Ladevorgang anschließend starten. Wenn der erwünschte Ladestand erreicht ist, kannst du dich abmelden, was meist auf die gleiche Weise wie das Anmelden funktioniert. Ist dein Auto aber schon davor vollgeladen, stoppt das System von selbst. Zum Schluss kannst du die Verbindung zwischen Tankstelle und Elektroauto trennen und danach problemlos weiterfahren.

Laden an öffentlichen Säulen

Es ist auf jeden Fall von Vorteil, ein eigenes Ladekabel zum Laden unterwegs dabeizuhaben. Willst du beispielsweise an einer Wallbox oder einer Haushaltssteckdose laden, bist du damit flexibler, aber auch bei einigen Ladesäulen benötigst du ein eigenes Kabel.

NRGkick bietet ein Steckersystem an, mit dem du überall laden kannst. Es besteht aus einer Steckereinheit, die an der Ladeeinheit fest verbaut ist und auswechselbaren Steckeraufsätzen, welche das Laden an jeder gewöhnlichen Steckdose und an öffentlichen Ladesäulen ermöglichen. Mit diesem System kannst du immer die maximale Ladeleistung und -geschwindigkeit jeder Stromquelle ausnutzen. Durch erhöhte Sicherheitsmechanismen, eine einfache Bedienbarkeit und eine Vielzahl an innovativen Funktionen, wird NRGkick zur sichersten mobilen Ladeeinheit am Markt.

Ladestationen für dein Elektroauto finden

Wenn du Nutzer eines Elektroautos bist, wirst du dich sicher öfter nach Ladepunkten für dein Fahrzeug umsehen. Auch wenn der Ausbau von Stromtankstellen immer schneller voranschreitet, sind die Ladesäulen im Vergleich zu den klassischen Tankstellen in der Minderheit. Betreiber von Supermärkten, Baumärkten oder auch Möbelhäuser bieten jedoch immer häufiger öffentliche Ladestationen an. Um diese zu finden, kannst du bestimmte Internetdienste nutzen, welche dir Informationen zu E-Tankstellen in deinem Umkreis zur Verfügung stellen.

ChargeFinder – www.chargefinder.com

Sowohl die Browser-Version, als auch die App bietet eine Karte, in der du Ladestationen in deiner Nähe suchen kannst. Wenn du auf ein entsprechendes E-Tankstellen Symbol klickst, werden dir hierzu noch nähere Informationen aufgelistet.

Chargemap – www.chargemap.com/map

Diese Karte zeigt dir ebenfalls Ladestandorte in deiner Nähe. Du kannst einen bestimmten Standort auswählen und bei Anmeldung genauere Informationen darüber erfahren.

Google Maps – www.google.at/maps

Wenn du in Google Maps den Suchbegriff „Ladestation“ suchst, werden dir die verfügbaren Stellen in deinem Umkreis angezeigt. Auch genaue Informationen über einzelne Ladesäulen kannst du dort herauslesen.

Zusammengefasst

Bei einem Ladestandort, an dem eine oder mehrere Ladestationen stehen, hast du die Chance dein Elektroauto zu laden. Dort kann es mehrere Ladepunkte geben, an denen jeweils ein Auto laden kann. Österreich liegt mit 197 E-Ladepunkten pro 100.000 Einwohner EU-weit an sechster Stelle bei der Ladesäulen-Dichte, vor Deutschland und auch vor der Schweiz. Wie bei herkömmlichen Tankstellen gibt es bei E-Tankstellen auch unterschiedliche Betreiber. Ein Vorteil wäre es aber, ein eigenes Ladekabel, beispielsweise den mobilen NRGkick, dabeizuhaben.